Betriebsmodellplanung

BETRIEBSMODELLPLANUNG

Ab Release 7.1 kann das Business-Betriebsmodell des Unternehmens beschrieben und bewertet werden sowie mit der Unternehmensarchitektur verknüpft werden.

In dieser Funktionalität können die Anwender Business-Supports modellieren, die von Servicecentern oder ähnlichen Organisationseinheiten des Unternehmens bereitgestellt werden. Organisationen, die Business-Services bereitstellen, werden wie Applikationen angezeigt. Ferner können Business-Supports mit zusätzlichen Dimensionen des Business-Modells des Unternehmens, wie zum Beispiel Kundensegmenten, Märkten oder Vertriebskanälen, modelliert werden. So können die Planungsverantwortlichen prüfen, ob das Betriebsmodell in unterschiedlichen Kanälen, für unterschiedliche Marken, in unterschiedlichen Regionen oder in unterschiedlichen Produktionsstätten identisch ist, um folgende Aspekte zu identifizieren während gleichzeitig die Effizienz des Business gesteigert wird:

  • Wo IT genutzt werden soll und wo nicht
  • Wo gemeinsame Servicecenter genutzt werden sollen
  • Wo externe Dienste und wo interne Dienste genutzt werden sollen
  • Welche Mitarbeiter welche Aktivitäten bei der Umsetzung von Business-Prozessen ausführen sollen
  • Wo Ressourcen zur Umsetzung von Business-Prozessen gebündelt werden sollen

 

 

 

Business Support Map (IT und nicht-IT-Supports) für den "Financial Advisory" Vertriebskanal

Durch Bereitstellung einer Funktion zur Definition, Modellierung und dem Management der Geschäftsziele für das Unternehmen, kann die IT Geschäftsziele und Geschäftswandel nutzen, um IT-Initiativen und Entscheidungen über das IT-Portfolio herzuleiten. Dank dieser neuen Funktionalität können die für die IT-Planung- und -Strategie Verantwortlichen zur Bewertung des Betriebsmodells beitragen, um Potentiale für die Vereinfachung von Prozessen und Ressourcen sowie für die Harmonisierung, Homogenisierung, Wiederverwendung sowie die Eliminierung von Redundanzen zu identifizieren. Folgende Transformationsinitiativen können daraus hervorgehen:

  • Unternehmensweite Harmonisierung von Business-Prozessen
  • Implementierung von prozesszentrisch geteilten Servicecentern zwecks Kostenreduktion
  • Optimierung von Applikationen zwecks Kostenreduktion
  • Bewertungen der Reife und des Risikos für Business-Prozesse und Business-Capabilities